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Heller und freundlicher

Die Innenrenovation der Pfarrkirche Immensee verfolgt verschiedene Zielsetzungen. Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach einem hellen und freundlichen Begegnungsraum für Jung und Alt. Dies soll einerseits durch Reinigen, Ausbessern und Aufhellen der gesamten, heute düster erscheinenden Raumschale geschehen, wie Architekt Toni Schnellmann, Galgenen erklärt: «Die vergangenen 70 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Nur schon das Reinigungsmuster an der südlichen Wand gibt eine Ahnung von der ursprünglichen Helligkeit. Zudem wird ein ganz neues Beleuchtungskonzept den Innenraum in einem besseren Licht erscheinen lassen und die Architektur und die Farbkompositionen besser zur Geltung bringen.» 

076_kirche_vor Die Pfarrkirche Immensee vor der Innenrenovation.

 

Umfangreiche Isolationen: Um sich in einem Raum wohl fühlen zu können, sind freundliche Farben, optimale Beleuchtung und geschickte Möblierung eine Voraussetzung. Ebenso wichtig sind aber auch angemessene Temperaturen.Die bestehende Heizung vermag nicht mehr zu genügen. Abklärungen haben ergeben, dass umfangreiche Isolationen an Decken, Gewölben, Fenstern und Böden als flankierende Massnahmen notwendig sind.

 
Neuer Standort für den Altar: Die durch das Konzil geförderte Hinwendung der Eucharistiefeier zum Volk soll noch mehr betont werden. Altar, Lesepult und Osterkerze werden nach der Innenrenovation neu auf einem erhöhten Platz direkt vor dem Chorbogen zu finden sein. Im dadurch frei werdenden Chorraum erhält der Taufstein einen würdigen, zentralen Platz. Gleichzeitig ergeben sich dort gute Möglichkeiten für die Darbietung von Musik und Gesang. Die gesamte Anordnung eignet sich sowohl für Gottesdienste bei voller Kirche, als auch für individuelle Feiern und Andachten in Gruppen.


Auch die Sitzgelegenheiten sind wichtig: Weitere Massnahmen betreffen die Sitzgelegenheiten. Bequemere Bänke mit dem nötigen Abstand werden ergänzt durch stapelbare Stühle, die je nach Bedürfnis in der Kirche angeordnet werden können. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Empore. Die nun vorgesehenen, festen und beweglichen Podeste bringen bessere Sicht-, Platz- und Klangverhältnisse. Die Orgel ist in gutem Zustand, bedarf aber der Reinigung und kleineren Anpassungen.

 
Totenkapelle: Die Totenkapelle wird ebenfalls in die Renovation miteinbezogen. Sie wird sowohl optisch wie auch klimatisch eine angenehme Atmosphäre erhalten. Dazu Architekt Toni Schnellmann: «Es soll ein Ort werden, wo man verweilen und von einem lieben Verstorben in Ruhe Abschied nehmen kann.»

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 9. October 2007 )
 
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