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Die Pfarrkirche Immensee vor der Innenrenovation. |
Umfangreiche Isolationen: Um sich in einem Raum wohl fühlen zu können, sind freundliche Farben, optimale Beleuchtung und geschickte Möblierung eine Voraussetzung. Ebenso wichtig sind aber auch angemessene Temperaturen.Die bestehende Heizung vermag nicht mehr zu genügen. Abklärungen haben ergeben, dass umfangreiche Isolationen an Decken, Gewölben, Fenstern und Böden als flankierende Massnahmen notwendig sind.
Neuer Standort für den Altar: Die durch das Konzil geförderte Hinwendung der Eucharistiefeier zum Volk soll noch mehr betont werden. Altar, Lesepult und Osterkerze werden nach der Innenrenovation neu auf einem erhöhten Platz direkt vor dem Chorbogen zu finden sein. Im dadurch frei werdenden Chorraum erhält der Taufstein einen würdigen, zentralen Platz. Gleichzeitig ergeben sich dort gute Möglichkeiten für die Darbietung von Musik und Gesang. Die gesamte Anordnung eignet sich sowohl für Gottesdienste bei voller Kirche, als auch für individuelle Feiern und Andachten in Gruppen.
Auch die Sitzgelegenheiten sind wichtig: Weitere Massnahmen betreffen die Sitzgelegenheiten. Bequemere Bänke mit dem nötigen Abstand werden ergänzt durch stapelbare Stühle, die je nach Bedürfnis in der Kirche angeordnet werden können. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Empore. Die nun vorgesehenen, festen und beweglichen Podeste bringen bessere Sicht-, Platz- und Klangverhältnisse. Die Orgel ist in gutem Zustand, bedarf aber der Reinigung und kleineren Anpassungen.
Totenkapelle: Die Totenkapelle wird ebenfalls in die Renovation miteinbezogen. Sie wird sowohl optisch wie auch klimatisch eine angenehme Atmosphäre erhalten. Dazu Architekt Toni Schnellmann: «Es soll ein Ort werden, wo man verweilen und von einem lieben Verstorben in Ruhe Abschied nehmen kann.»


